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Spedition für Import/Export USA sowie Fahrzeugtransporte per Luftfracht und Seefracht

Die Vereinigten Staaten sind immer noch der größte Markt der Welt und daher für Export- und Import-Geschäfte interessant. Außerhalb der EU gibt es außer China kein anderes Land mit ähnlicher Bedeutung für den deutschen Außenhandel.

Sea, Air, Transport & Service ist seit vielen Jahren in den Vereinigten Staaten aktiv. In kaum einem anderen Land ist das Netzwerk unserer Partner so dicht geknüpft wie hier. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass der Import von Fahrzeugen aus den USA seit Langem eines unserer Spezialgebiete ist.

Wir sind US-Spezialist bei Import, Export und Umzügen

Spedition für Import und Export USA, per Luftfracht und SeefrachtAber nicht nur bei US-Fahrzeugimporten können wir Ihnen weiterhelfen. Wir sind auch sonst bei Importen und Exporten z.B. per Luftfracht mit Bezug zu den Vereinigten Staaten für Sie da. Auch wenn es um Umzüge aus oder in die USA handelt, für Ihr Unternehmen, deren Mitarbeiter oder Privatpersonen geht, können wir Ihnen Lösungen anbieten. Dank unseres dichten Netzwerks sind wir an vielen Orten in den USA präsent und können hier sehr flexibel und schnell Transporte umsetzen. An der Ostküste sind wir in den wichtigen Häfen

  • Boston,
  • New York,
  • Newark,
  • Charleston
  • Miami

vertreten, an der Pazifikküste in

  • Seattle,
  • San Francisco,
  • Los Angeles
  • San Diego sowie in
  • Honolulu

.

Auch im Binnenland decken wir mit

  • Atlanta,
  • Chicago,
  • Houston,
  • Laredo,
  • Minneapolis
  • Reno

wichtige logistische Zentren ab.

Dadurch sind wir in der Lage, auch komplexe Transportanforderungen zuverlässig, flexibel und schnell zu bedienen. Wir kombinieren dabei Seefracht, Luftfracht und Landtransporte immer so, dass für Sie vom Preis-Leistungs-Verhältnis das beste Ergebnis zustande kommt. Sie können sich hier ganz auf unsere langjährige US-Erfahrung verlassen.

Autoimport aus den USA – Fahrzeugimport von A – Z

Fahrzeugimport aus den USADer US-Automarkt ist auch für deutsche Käufer ein lohnendes Feld. Wir bieten hier für unsere Kunden umfassende Service-Leistungen, die weit über den reinen Transport und die logistische Abwicklung hinausgehen. Wir unterstützen den ganzen Prozess des Kaufes, vom Vertragsabschluss in den USA bis zur Zulassung in Deutschland.

Durch unsere weitreichende Vernetzung sind wir in der Lage Kundenfahrzeuge von überall in den USA zum nächstgelegenen Abgangshafen zu transportieren. Unser Hauptanlaufstellen / Häfen für den Fahrzeugexport sind Newark, NJ, Miami, FL, Houston, TX sowie Los Angeles und San Francisco an der Westküste. Von hier aus können wir Ihnen günstige Frachtraten und einen vollumfänglichen Service anbieten.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Seite USA Autoimport.

Sea, Air, Transport & Service – immer für Sie da

Angebot anfordernGerne informieren und beraten wir Sie näher zu unseren Leistungen bei US-Exporten, -Importen und -Umzügen. Eine Reihe von Informationen bei Umzügen haben wir Ihnen hier zusammengestellt: Umzug USA
Wir sind jederzeit für Sie da. Nutzen Sie dazu einfach unser Kontaktformular, schicken Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Wenn Sie schon konkrete Daten zu Ihrem Transportbedarf kennen, unterbreiten wir Ihnen auch kurzfristig ein gutes Angebot.


Im Folgenden haben wir Ihnen nochmal die wichtigsten Fakten zum Import und Export USA zusammengestellt:

Einige wirtschaftlichen Fakten zu den Vereinigten Staaten

Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika

  • 2014 wiesen die USA ein Bruttoinlandsprodukt von rund 17,5 Billionen US-Dollar auf. Damit ist die amerikanische Volkswirtschaft nach wie vor mit Abstand die größte der Welt;
  • der Außenhandel der USA ist traditionell defizitär. Es wird deutlich mehr importiert als exportiert. Die Außenhandelsquote lag 2014 bei 23,3 Prozent;
  • die Vereinigten Staaten sind außerhalb der EU einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Als Abnehmerland deutscher Produkte liegen die USA bei den Nicht-EU-Ländern auf Platz 1, als Lieferland auf Platz 2 hinter China;
  • auch für die USA besitzt Deutschland als Handelspartner Bedeutung. Die Bundesrepublik war aus US-Sicht 2013 das fünftgrößte Lieferland und das sechstgrößte Abnehmerland;
  • die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten machten 89,3 Mrd. Euro aus, die Importe von dort 48,6 Mrd. Euro.

Die wichtigsten Flughäfen und Seehäfen:

Flughafen / Seehafen IATA-Code / UN/LOCODE Zugeordnete Stadt
Charlotte Douglas International Airport CLT Charlotte, North Carolina
Chicago O’Hare International Airport ORD Chicago, Illinois
McCarran International Airport LAS Las Vegas, Nevada
Los Angeles International Airport LAX Los Angeles, Kalifornien
Miami International Airport MIA Miami, Florida
Minneapolis-Saint Paul International Airport MSP Minneapolis, Minnesota
Newark Liberty International Airport EWR Newark, New Jersey
John F. Kennedy International Airport JFK New York City, New York
San Francisco International Airport SFO San Francisco, Kalifornien
Washington Dulles International Airport IAD Washington DC, Virginia
Hartsfield–Jackson Atlanta International Airport ATL Atlanta, Georgia
George Bush Intercontinental Airport IAH Houston, Texas
Logan International Airport BOS Boston, Massachusetts
Philadelphia International Airport PHL Philadelphia, Pennsylvania
Dallas/Fort Worth International Airport DFW Dallas, Texas
Phoenix Sky Harbor International Airport PHX Phoenix, Arizona
Detroit Metropolitan Wayne County Airport DTW Detroit, Michigan
Seehafen Anchorage US ANC Anchorage, Alaska
Seehafen Baltimore US BAL Baltimore, Maryland
Seehafen Charleston US CHS Charleston, South Carolina
Seehafen Chicago US CHI Chicago, Illinois
Seehafen Detroit US DET Detroit, Michigan
Seehafen Galveston US GLS Galveston, Texas
Seehafen Houston US HOU Houston, Texas
Seehafen Jacksonville US JAX Jacksonville, Florida
Seehafen Long Beach US LGB Long Beach, Kalifornien
Seehafen Los Angeles US LAX Los Angeles, Kalifornien
Seehafen Miami US MIA Miami, Florida
Seehafen New York US NYC New York/New Jersey
Seehafen Norfolk US PHF Norfolk, Virginia
Seehafen Philadelphia US PHL Philadelphia, Pennsylvania
Seehafen San Diego US SAN San Diego, Kalifornien
Seehafen San Francisco US SFO San Francisco, Kalifornien
Seehafen Savannah US SAV Savannah, Georgia

Das BIP, oder: Das leistet die Privatwirtschaft!

Die Vereinigten Staaten sind die größte Volkswirtschaft der Welt. Die wichtigste Kennzahl für die Wirtschaftskraft ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen (abzüglich Vorleistungen) umfasst, die innerhalb eines Jahres in einem Land hergestellt werden.

Die USA erwirtschaftete im Jahr 2016 ein BIP von 18,6 Billionen US-Dollar – das entspricht einem Viertel des weltweiten BIPs von 73,9 Billion US$!

Die Staatsquote in den USA ist dabei deutlich geringer als in den europäischen Staaten: Das BIP wird also größtenteils von Privatunternehmen erwirtschaftet! Der Blick auf die Top 5 der größten Unternehmen zeigt, dass die diese vor allem in der Mineralölbranche (Exxon Mobil, Chevron, ConocoPhillips), im Einzelhandel (Wal-Mart Stores) und Fahrzeugbau (General Motors) aktiv sind.

Pro-Kopf-Einkommen

Auch im Verhältnis von Wirtschaftskraft und Einwohnerzahl liegt die USA weit vorn im internationalen Vergleich: Das BIP pro Kopf liegt bei 55.804 US$ – höhere Werte erreichen nur Finanzzentren bzw. Steueroasen sowie Ölförderländern wie Luxemburg, der Schweiz, Macao sowie Katar und Norwegen.

Ähnlich hoch ist auch das aus dem Bruttonationaleinkommen errechnete Pro-Kopf-Einkommen der USA: Es liegt bei 50.455€ und damit weltweit an 10. Stelle – gleich hinter Australien, Dänemark und Schweden.

Handelsbilanz: Seit Jahren im Defizit

Die Handelsbilanz der USA verzeichnet seit Jahren ein beachtliches Defizit, das auch immer wieder in den Medien problematisiert wird. Auch im Jahr 2016 überstieg der Wert sämtlicher Importe in die USA den Wert aller Exporte und verursachte somit ein Handelsbilanzdefizit von rund 734,3 Milliarden US$.

Als Ursachen für das Defizit werden vor allem drei Faktoren genannt:

  • das hohe Wirtschaftswachstum der USA, das mit entsprechend steigenden Importen einhergeht,
  • den Anstieg der realen Wechselkurse sowie
  • die Präferenz der amerikanischen Konsumenten für ausländische Güter – mehr dazu in Punkt g) Importgüte

Herkunftsländer Import

Im Jahr 2013 importierten die Vereinigten Staaten Waren und Dienstleistungen im Wert von insgesamt 2.267,6 Mrd. US$.

Die drei größten Exportpartner der Vereinigten Staaten sind deren Nachbarstaaten im Norden und Süden, Kanada und Mexiko, sowie die Volksrepublik China. Im Jahr 2013 entfielen 16,4% des gesamten Importvolumens auf Kanada, 14,6% auf China und 13,2% auf Mexiko.

Deutschland folgt nach Japan auf Rang 5 der wichtigsten Importeure auf dem amerikanischen Markt mit knapp 3% des gesamten Importvolumens.

Importiert werden vor allem Autos sowie Autoersatzteile, Rohöl, Computer und Medikamente.

Exportziele

Der Wert der exportierten Güter liegt wie gesagt deutlich unter dem der Importe – im Jahr 2013 erreichte die USA ein Exportvolumen von 1.578,9 Mrd. US$. Auch hier haben Kanada und Mexiko mit 19% resp. 14,3 % des gesamten Exportvolumens die Nase vorn, Dritter im Bunde ist wiederum die VR China mit 7,7%.

Deutschland liegt auch bei den Exporten auf Platz 5 der wichtigsten Handelspartner – gleichauf mit Großbritannien und nach Japan.

Zu den wichtigsten Exportgütern der USA zählen Rohöl, Luft- und Raumfahrttechnik, Autos, Gasturbinen und Medikamente.

Exportgüter: Welche Güter exportiert die USA nach Deutschland?

Der Gesamtwert der aus den USA nach Deutschland exportierten Güter betrug im Jahr 2016 49,4 Mrd. US$.

Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Deutschland konzentrieren sich vor allem auf den Maschinenbau (26,8 % der amerikanischen Exporte in Deutschland) und Transportsektor (18,4 %) sowie die chemische Industrie (21,8 %).

Besonders wichtig sind hierbei:

  • Autos und Autoteile (11 + 1,2 %)
    • Die USA steht nach Deutschland und Japan auf Rang 3 der größten Auto-Exporteure weltweit. Dies umfasst sowohl die ‚Made in USA‘-Produktion internationaler Hersteller wie BMW, Daimler, Toyota und Honda, wie auch General Motors, Ford und die US-Marken des amerikanisch-italienischen Fiat-Chrysler-Konzerns.
  • Medikamente (7 %)
  • Gasturbinen (6,6 %)
  • Flugzeuge, Hubschrauber und Raumfahrttechnik (4,4 %)
  • Medizinische Instrumente (3,3 %)

Importgüter: Welche Güter importiert die USA aus Deutschland?

Der Gesamtwert aller aus Deutschland in die USA importierten Güter betrug im Jahr 2016 114,2 Mrd. US$.

Auch die Importe aus den USA konzentrieren sich auf die drei großen Branchen:

  • Ein Drittel des Importvolumens entfällt auf den Transportsektor (KfZ, Nutzfahrzeuge, Schifffahrt, Luft- und Raumfahrt).
    • Dass Deutschland der weltweit größte Auto-Exporteur ist, zeigt sich auch in den Handelsbeziehungen zu den USA ganz klar: Autos und Fahrzeugteile machten 2015 22 % resp. 4,6 % der amerikanischen Importe aus Deutschland aus. Die großen Namen hierbei sind BMW, Daimler und Volkswagen – und dementsprechend wachsam reagierten diese Firmen auch auf die Ankündigung Donald Trumps, zukünftig höhere Einfuhrzölle erheben zu wollen.
  • Gut ein Viertel der amerikanischen Importe aus Deutschland entfällt auf den Maschinenbau, was den guten Ruf der Ingenieursarbeit ‚made in Germany‘ widerspiegelt: Zu nennen sind hier insb. Gasturbinen, Motoren, Getriebe, Ventile und Pumpen.
  • Der drittwichtigste Sektor ist die chemische Industrie mit einem Anteil von 17% des amerikanischen Importvolumens aus Deutschland.
    • Besonders gut aufgestellt erscheint hierbei die pharmazeutische Industrie und medizinnahe Unternehmen: So entfielen 2015 ganze 9,8 % des Exportvolumens auf Medikamente, weitere 4,64 % auf medizinische Instrumente und Geräte inkl. Röntgen- und Messgeräte.

Grenzen

Die Vereinigten Staaten von Amerika nehmen einen Großteil des nordamerikanischen Kontinents ein. Die Landgrenze im Norden zu Kanada misst 8.895 Kilometer, 2.477 Kilometer davon entfallen auf die östliche Grenze Alaskas.

Die südliche Landgrenze zu Mexiko misst 3.326 Kilometer – im Gespräch ist sie aktuell vor allem durch die Pläne von Präsident Donald Trump, dort eine Grenzmauer zur Verhinderung illegaler Einwanderung zu errichten.

Bei den übrigen Grenzen handelt es sich um Seegrenzen in Atlantik und Pazifik: Hawaii ist gut 6.600 km von Japan entfernt. Im Norden dagegen liegt der Nachbar Russland deutlich näher: Alaska liegt nur 88 km von Russland entfernt und für Little Diomede, eine Insel in der Beringstraße, stimmt sogar der vielzitierte Spruch von Sarah Palin, der im Präsidentschaftswahlkampf 2008  berühmt wurde: You can see Russia from Alaska!

Wirtschaftliche Komplexität USA

Die USA steht in Rankings der wirtschaftlichen Komplexität stets auf den vorderen Plätzen – im Jahr 2015 bspw. auf Platz 5 hinter Japan, der Schweiz, Deutschland und Schweden. Das Land verfügt über qualifizierte Arbeitskräfte und hochspezialisierte Wissensnetzwerke quer über alle Branchen hinweg, es kann eine Vielzahl von komplexen Produkten herstellen und ist eng in die internationalen Produktions- und Handelsketten eingebunden.

Zollbestimmungen bei Import aus den USA

Zollgebühren USA

Für die Einfuhr von Waren aus den USA gelten Zollvorschriften, deren Einhaltung von der deutschen Zollverwaltung überwacht werden. Dazu gehören Einfuhrverbote, Einfuhrbeschränkungen und die Erhebung von Einfuhrabgaben und Steuern.

Zusätzlich zu den Zollvorschriften sind auch die Vorschriften weiterer europäischer oder bundesdeutscher Behörden, bspw. in Sachen Gesundheit und Umweltschutz, zu beachten. Diese Vorschriften gelten nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Privatleute, die entsprechend große Einkäufe in den USA tätigen und diese nach Deutschland einführen.

  • Zollfrei können Waren eingeführt werden, wenn der Warenwert unter 150€ liegt (dennoch fällt ggf. Einfuhrumsatzsteuer an – siehe Punkt b).
  • Liegt der Warenwert über 150€, werden Zollabgaben fällig, deren Höhe sich nach der Warengruppe richtet. Maßgeblich sind hier die TARIC-Nummern des Europäischen Zolltarifs.
  • Neben den Zollabgaben werden u.U. auch Gebühren für die Lagerung oder Überprüfung von Waren erhoben.

Zollpflichtige Waren sind der zuständigen Zollbehörde zu melden, hierzu verwendet der deutsche Zoll das elektronische Meldesystem ATLAS.

Wer bspw. einen Jeep aus den USA nach Deutschland einführen möchte, kauft diesen in den Vereinigten Staaten zum Nettopreis und verschifft das gute Stück im Container über den Großen Teich. Im deutschen Zollamt werden 10 % Einfuhrabgabe (für PKW + kleine Pickups, 22% für LKWs + größere Pickups, 6-8% auf Motorräder) sowie eine Abfertigungsgeführ gezahlt, dazu werden 19 % USt fällig. Anschließend ist das Fahrzeug dem TÜV vorzustellen, um die Abnahme für das Fahren auf deutschen Straßen zu erhalten. Häufig ist es hierfür einige Umrüstungen erforderlich, bspw. Reifen mit EG-/ECE-Kennzeichnung, Tacho mit Kilometeranzeige und StVO-konforme Beleuchtung.

Einfuhrumsatzsteuer & Verbrauchsteuern

Die Umsatzsteuer ist eine der Haupteinnahmequellen des Staates und wird auf alle Lieferungen und Leistungen erhoben, die Unternehmer im Inland ausführen. Insofern erscheint es nur logisch, dass auch Importe aus Drittländern, wie bspw. der USA, besteuert werden – und zwar mit der Einfuhrumsatzsteuer (EUSt). Die Steuer wird allerdings nicht vom Finanzamt erhoben, sondern zusammen mit den eventuellen Zollabgaben vom Zoll.

Bei der Einfuhrumsatzsteuer werden, wie bei der inländischen Umsatzsteuer, regulär 19 % oder ermäßigt 7 % (bspw. für Bücher und Gemälde) des Warenwerts fällig. Dabei gilt eine Freigrenze von 22 €.

Für Alkoholika, Tabak und Mineralölerzeugnisse werden zudem besondere Verbrauchssteuern fällig.

Einfuhrbestimmungen für den Export in die USA

Die USA ist Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und der Weltzollorganisation (WCO). Sie steht aktuell in Verhandlungen mit der Europäischen Union über das Freihandelsabkommen Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP).

Exporte in die USA unterliegen der Kontrolle der CBP, der U.S. Customs and Border Protection. Die Zusammenarbeit mit dem deutschen Zoll ist eng, so sind bspw. an wichtigen deutschen Seehäfen amerikanische Zollbeamte stationiert, die in Kooperation mit ihren deutschen Kollegen bei der Überprüfung und Versiegelung von Exportsendungen im Einsatz sind.

Geregelt ist die Wareneinfuhr in die USA im Tariff Act und dem Trade Act sowie deren Durchführungsvorschriften. In Reaktion auf die Anschläge auf das World Trade Center im September 2001 gelten verschärfte Vorschriften zum Schutz vor Terrorismus, die auch den Handel betreffen.

  • Bis zur Wertgrenze von 2.500 US$ gilt die Wareneinfuhr als ‚Informal Entry‘. Hier gibt es zahlreiche Erleichterungen im Zollabfertigungsverfahren.
  • Die Wareneinfuhr als ‚Formal Entry‘ erfordert die Einreichung von Dokumenten zur Zollfreigabe und Dokumenten zur Festsetzung der Zollabgaben (und zu statist. Zwecken). Dies erfolgt elektronisch über das Automated Commercial Environment (ACE).

Die Einfuhr über ein Zollverfahren kann nur von einem „registrierten Importeur“ (Importer of Record (IOR)) durchgeführt werden. Ausländische Unternehmen können IOR sein, müssen aber mit einer non-resident ID number registriert sein und einen lizenzierten Custom Broker hinzuziehen.

  • Viele Waren können zollfrei eingeführt werden – u.a. Maschinen und Apparate.
  • Bei zu verzollenden Waren wird die Höhe des anfallenden Zolls anhand des US-Harmonized Tariff Schedule Zusätzlich fällt eine Zollabfertigungsgebühr von 0,3464 % an, bei Waren im Seeverkehr auch eine Hafeninstandhaltungsgebühr von 0,125 %.
  • Für einige Waren fallen Verbrauchsteuern an – bspw. für Alkoholika, Tabak und Mineralöl.
  • Einige Waren erfordern eine Einfuhrgenehmigung – bspw. Waffen.
  • Einige Waren bzw. Produkte aus bestimmten Ländern unterliegen Einfuhrverboten.

Neben den Zollbestimmungen sind auch die Vorschriften anderer US-Behörden bezüglich Sicherheit, Energieeffizienz, Gesundheit und anderer Kriterien eingehalten werden. Dazu zählt bspw. die Genehmigung von Lebensmittel durch die Food and Drug Administration (FDA), oder die Einhaltung von Abgaswerten der Environmental Protection Agency (EPA) des Department of Transportation (DOT) bei der Einfuhr von Autos. Für Produktionsgüter sind zudem die Sicherheitsbestimmungen der Occupational Safety and Health Administration (OSHA) einzuhalten.

Detaillierte Informationen zum Zollverfahren und einzelnen Bestimmungen finden Sie hier (englisch).

Quellen

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14418/umfrage/bruttoinlandsprodukt-in-den-usa/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159798/umfrage/entwicklung-des-bip-bruttoinlandsprodunkt-weltweit/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166224/umfrage/ranking-der-20-laender-mit-dem-groessten-bruttoinlandsprodukt-pro-kopf/

https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/15635/umfrage/handelsbilanz-der-usa/

https://www.census.gov/foreign-trade/statistics/highlights/top/top1312yr.html

https://www.census.gov/foreign-trade/balance/c4280.html

http://atlas.media.mit.edu/en/profile/country/usa/

http://atlas.media.mit.edu/en/visualize/tree_map/hs92/export/deu/usa/show/2015/

http://atlas.media.mit.edu/en/visualize/tree_map/hs92/import/deu/usa/show/2015/

http://atlas.media.mit.edu/de/rankings/country/eci/

http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Recht-Zoll/zoll,t=basiswissen-einfuhr-in-den-usa,did=1612368.html

http://www.exportmanager-online.de/2014/ausgabe-9-2014/herausforderung-import-in-die-usa/

https://www.mehrwertsteuerrechner.de/einfuhrumsatzsteuer-eust/#Einfuhrumsatzsteuer_USA

https://www.carfax.eu/de/us-auto-import/us-autoimporte

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