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Luftfracht Preise – Kosten berechnen / anfragen

Luftfracht-KostenrechnerVolumengewicht und Frachtkosten

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Der Transport per Luftfracht hat viele Vorteile. Er bietet sich an, wenn es sehr schnell gehen soll, eine pünktliche Lieferung von großer Bedeutung ist oder Sicherheit und Zuverlässigkeit in besonderem Maße gefragt sind. Diese Leistungen haben ihren Preis. Mit unserem Rechner können sie für Ihre Luftfracht einfach Preise berechnen. Damit haben Sie die Möglichkeit, schon mal zu kalkulieren, was Sie eine Sendung mit dem Flugzeug kosten würde. Sie werden überrascht sein, oft ist Luftfracht günstiger als gedacht.

Luftfracht: Preise berechnen nach IATA

Zum Verständnis vorab hier einige allgemeine Erläuterungen, wie sich generell in der Luftfracht Preise berechnen. Grundlage der Kalkulation ist ein von der IATA eingeführtes Berechnungsschema. Die IATA – International Air Transport Association – ist eine internationale Vereinigung von Luftverkehrsgesellschaften. Sie hat gemeinsame Standards und Regeln für den Lufttransport, u.a. auch die Luftfracht, entwickelt. Sie sind weltweit akzeptiert.

Volumengewicht oder tatsächliches Gewicht

Um in der Luftfracht Preise zu berechnen, gibt es ebenfalls bestimmte IATA-Vorgaben. Entscheidend für die Preiskalkulation ist immer das Gewicht. Dabei spielt aber verständlicherweise nicht nur das absolute Gewicht eine Rolle, sondern auch das Gewicht im Verhältnis zum benötigten/eingenommenen Raumvolumen. Gemäß den IATA-Standards wird vom sogenannten Volumengewicht oder der Dichte gesprochen.

Luftfracht Preise berechnen
Das Volumengewicht berechnet sich gemäß IATA-Formel für eine Sendung wie folgt:

Länge (in cm) x Breite (in cm) x Höhe (in cm) / 6000 = Volumengewicht (in kg)

Viele Versender verwenden inzwischen als Divisor auch 5000. Das Gewichts-Ergebnis wird jeweils auf das nächste halbe kg aufgerundet.

Das ermittelte Volumengewicht wird immer mit dem tatsächlichen Gewicht der Sendung verglichen. Grundlage der Preiskalkulation ist dann der jeweils höhere Wert bei beiden Gewichten. Ist das Volumengewicht größer, wird dieses zugrunde gelegt, um die Luftfracht-Preise zu berechnen. Ansonsten geht man vom tatsächlichen Gewicht aus.

Menge und genutzte Strecken bestimmen den Preis

Der Preis für die Luftfracht wird darüber hinaus von zwei weiteren Faktoren bestimmt:

  • der versandten Menge,
  • und dem Frachtaufkommen auf der genutzten Strecke.

Mit steigenden Versandmengen sinken in der Regel die Frachtraten pro kg. Bei den Flugstrecken kommt es auf das allgemeine Frachtaufkommen auf den jeweiligen Routen an. Strecken mit einem generell hohen Aufkommen, wie z.B. von oder nach China, Hongkong, Japan, Australien, Russland, Türkei, USA oder den VAE ( Dubai / Abu Dhabi) sind günstiger als Destinationen, die seltener bedient werden oder bei denen insgesamt nur wenig Luftfracht anfällt. So kann es durchaus sein, dass die Luftfracht bei einer intensiv genutzten Strecke trotz weiterer Entfernung im Verhältnis billiger ist als bei einer kürzeren Strecke, die nicht so häufig mit Luftfracht geflogen wird.

Wir beraten Sie gerne

Mit dem Rechner können Sie Ihre Luftfracht-Preise berechnen und damit eine erste Orientierung gewinnen. Gerne unterbreiten wird Ihnen auch ein individuelles Angebot zu Ihren konkreten Sendungen und beraten Sie zu den Möglichkeiten des Versands. Auch wenn es um den Weitertransport am Zielort oder die Abholung zum Versand geht, stehen wir Ihnen gerne mit unserer Erfahrung zur Verfügung. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

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Als internationale Spedition im Bereich der Luftfracht  können wir Ihnen günstige Luftfrachtraten zu jeglichen Destinationen anbieten.

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Wie sich Luftfrachtpreise wirklich zusammensetzen

Ruft ein Kunde an und fragt “Was kostet der Flug für meine Palette?”, kommt von uns erstmal eine Gegenfrage zurück. Wie schwer, wie groß, wohin, wie eilig? Den einen Kilopreis gibt es in der Luftfracht nicht. Der Preis hängt an einer Rechengröße, die viele nicht auf dem Schirm haben: dem frachtpflichtigen Gewicht.

Das frachtpflichtige Gewicht, im Fachjargon chargeable weight, ist der höhere von zwei Werten. Einmal das echte Gewicht auf der Waage. Und einmal das Volumengewicht, also der Platz, den Ihre Sendung im Flugzeug wegnimmt, umgerechnet in Kilo. Die Airline berechnet immer den größeren der beiden. Der Grund ist simpel. Ein Flugzeug ist meistens voll, bevor es zu schwer wird. Federkissen wiegen fast nichts, blockieren aber den halben Laderaum. Sie zahlen also für den Platz, nicht für die paar Gramm.

Volumengewicht nach IATA: die 6.000er-Regel

Die IATA hat dafür einen festen Umrechnungsfaktor. 6.000 Kubikzentimeter Volumen entsprechen einem Kilo frachtpflichtigem Gewicht. Hochgerechnet auf den Kubikmeter sind das 167 kg pro m³. Diese Zahl sollten Sie sich merken. Mit ihr steht und fällt Ihre Kalkulation.

So messen wir: Länge mal Breite mal Höhe der Sendung in Zentimetern, geteilt durch 6.000. Das Ergebnis ist das Volumengewicht in Kilo. Ein Beispiel aus dem Alltag:

Sendung Echtes Gewicht Volumen Volumengewicht (167 kg/m³) Frachtpflichtig
Leichte, sperrige Kiste 120 kg 1,0 m³ 167 kg 167 kg
Kompaktes, schweres Kolli 200 kg 0,5 m³ 84 kg 200 kg
Mittlere Sammelsendung 300 kg 2,0 m³ 334 kg 334 kg

An den drei Zeilen sehen Sie das Prinzip. Mal gewinnt die Waage, mal das Volumen. Dichte, schwere Ware schlägt übers echte Gewicht durch, leichtes und sperriges Gut übers Volumen. Deshalb ermitteln wir vor jeder Anfrage beide Werte sauber. Wer nur die Waage im Kopf hat, verschätzt sich bei Luftfracht schnell.

Warum es keinen Pauschalpreis pro Kilo gibt

Das frachtpflichtige Gewicht ist nur die Basis. Der Endpreis besteht aus mehreren Bausteinen, und die verschieben sich laufend.

  • Die gewichtsgestaffelte Rate. Je mehr Kilo, desto günstiger der Kilopreis. Es gibt Gewichtsstufen. Wer knapp unter einer Stufe liegt, zahlt manchmal für das nächsthöhere Gewicht, weil es unterm Strich billiger rauskommt. Das nennt sich “weight break”, und da holen wir für Sie das Optimum raus.
  • Treibstoff- und Sicherheitszuschlag. Fuel Surcharge und Security Surcharge, meist pro Kilo. Beide schwanken mit Ölpreis und Sicherheitsauflagen.
  • Handling und AWB-Gebühr. Abfertigung am Flughafen, Ausstellung des Luftfrachtbriefs, Dokumentation.
  • Vor- und Nachlauf. Der LKW von Ihrer Rampe zum Abflughafen und vom Zielflughafen zum Empfänger. Luftfracht fliegt Airport zu Airport, den Rest organisieren wir.
  • Zoll und Abgaben. Im Drittlandverkehr kommen Zollabwicklung, eventuell Zölle und Einfuhrumsatzsteuer dazu.

Zählen Sie diese Posten zusammen, wird klar, warum “X Euro pro Kilo” keine ehrliche Auskunft wäre. Zwei Sendungen mit identischem Gewicht können preislich weit auseinanderliegen, je nach Route, Zeitpunkt und Ware.

Was den Preis nach oben oder unten treibt

Route und Kapazität zuerst. Auf stark beflogenen Strecken mit viel Frachtraum ist es günstiger als bei entlegenen Zielen mit dünnem Flugplan. Kommt Hochsaison dazu, etwa das Weihnachtsgeschäft oder ein plötzlicher Nachfragepeak, wird der Laderaum knapp und die Raten ziehen an.

Dann die Warenart. Normale Handelsware ist unkompliziert. Sobald Gefahrgut, Kühlware oder Wertsendungen im Spiel sind, steigt der Aufwand und damit der Preis. Übermaß ist ein Kapitel für sich. Passt Ihre Kiste nicht in eine Standard-ULD, den Luftfrachtcontainer der Airline, wird es aufwendiger.

Und das Servicelevel. Express geht schnell, kostet aber mehr. Konsolidiert, also als Sammelsendung mit anderer Fracht gebündelt, ist günstiger und dauert etwas länger. Wenn gar nichts mehr passt, chartern wir einen eigenen Flieger. Das ist die Königsklasse, preislich wie logistisch.

Luftfracht oder Seefracht? Eine ehrliche Einordnung

Ganz ehrlich: Luftfracht ist selten die günstigste Lösung. Sie ist die schnellste. Wer Zeit hat und Volumen bewegt, fährt mit dem Schiff oft deutlich billiger. Die Rechenlogik ist auch eine andere. Bei Seefracht-Sammelgut (LCL) rechnet man mit der Frachttonne nach W/M, dem höheren Wert aus Tonnen und Kubikmetern, wobei ein Kubikmeter mit 1.000 kg angesetzt wird. In der Luft sind es nur 167 kg pro m³. Schon diese beiden Zahlen zeigen, wo die jeweilige Stärke liegt.

Kriterium Luftfracht Seefracht
Geschwindigkeit schnell langsam
Preisniveau höher günstiger bei viel Volumen
Berechnungsbasis 167 kg/m³ (chargeable weight) Frachttonne W/M, 1.000 kg/m³
Ideal für eilige, hochwertige, leichte Ware große, schwere, zeitunkritische Ladung

Wollen Sie tiefer in die Container- und LCL-Kalkulation, schauen Sie auf unsere Seite zur Seefracht. Als grobe Faustregel: Ab etwa 13 bis 15 m³ lohnt in der Seefracht der eigene Container (FCL) statt Sammelgut. Eine feste Grenze ist das nicht. Am Ende entscheiden Gewicht, Route und Ware.

Incoterms: wer zahlt was

Ein Punkt, der bei der Preisfrage gern untergeht. Die Incoterms legen fest, bis wohin der Verkäufer zahlt und ab wo der Käufer übernimmt. Ob Zuschläge, Zoll und Nachlauf in Ihrem Preis stecken oder nicht, hängt direkt an der vereinbarten Klausel. EXW, FCA, DAP, DDP, das sind keine Kürzel zum Überlesen. Die Begriffe erklären wir im Glossar. Klären Sie das früh. Sonst gibt es hinterher Streit über Kosten, die niemand eingeplant hatte.

Welche Dokumente Sie brauchen

Ohne Papiere fliegt nichts. Das Kernstück ist der Luftfrachtbrief, der Air Waybill oder kurz AWB. Er ist Frachtvertrag und Begleitpapier in einem. Dazu gehören:

  • Handelsrechnung mit Warenwert, für Zoll und Statistik.
  • Packliste mit Kolli, Gewichten und Maßen.
  • Zolldokumente im Drittlandverkehr, Ausfuhr- und Einfuhranmeldung.
  • Bei Gefahrgut die DGR-Deklaration nach IATA, dazu gleich mehr.

Fehlt ein Papier oder ist es fehlerhaft, bleibt die Sendung am Flughafen stehen. Der häufigste Fehler in der Praxis: unklare oder zu niedrig angesetzte Warenwerte auf der Rechnung. Das fällt beim Zoll auf und kostet Zeit. Auf Wunsch übernehmen wir die komplette Abwicklung im Rahmen unserer internationalen Spedition, dann müssen Sie sich um die Formulare nicht kümmern.

Sonderfälle mit eigenen Regeln

Gefahrgut. Denken Sie an Lithium-Batterien, Chemikalien oder Aerosole. In der Luft gilt die IATA DGR, die Dangerous Goods Regulations. Verpackung, Kennzeichnung und Dokumentation sind streng geregelt, und nicht jede Ware darf überhaupt fliegen. Machbar ist trotzdem vieles. Es braucht nur Vorlauf und geschultes Personal.

Pharma und Perishables. Bei Medikamenten, Impfstoffen oder verderblicher Ware zählt die durchgehende Kühlkette, vom Lager bis ins Flugzeug. Temperaturführung und lückenloses Monitoring, dazu eine schnelle Abfertigung, damit die Ware nicht auf dem Rollfeld steht. Für solche temperaturgeführten Sendungen haben wir eigene Prozesse in der Pharmalogistik aufgesetzt.

Übermaß und schwere Einzelstücke. Große Maschinen oder lange Teile passen oft nicht in die Standard-ULD. Dann prüfen wir Alternativen, bis hin zum Charter.

Wertsendungen. Schmuck, Elektronik, teure Ersatzteile. Da geht es um Sicherheit und um Versicherung. Mehr dazu gleich im FAQ.

Häufige Fragen aus der Praxis

Was kostet Luftfracht pro kg?

Einen Pauschalpreis gibt es nicht. Der Kilopreis hängt von Gewichtsstufe, Route, Zuschlägen und Ware ab und ändert sich laufend. Einen belastbaren Preis nennen wir Ihnen, sobald wir Gewicht, Maße, Strecke und Termin kennen. Alles andere wäre geraten, und geraten hilft Ihnen nicht.

Wie lange dauert eine Luftfrachtsendung?

Deutlich kürzer als per Schiff, das ist ja der ganze Sinn der Sache. Eine feste Tageszahl nenne ich ungern ins Blaue, weil Abflugfrequenz, Umschlag, Zoll und Nachlauf mit reinspielen. Express ist schneller als Konsolidierung. Bei einem konkreten Auftrag bekommen Sie eine belastbare Einschätzung.

Ist meine Ware versichert?

Nur begrenzt. Die Haftung der Airline richtet sich nach dem Montrealer Übereinkommen und ist pro Kilo gedeckelt, meist weit unter dem echten Warenwert. Bei hochwertiger Ware raten wir klar zu einer separaten Transportversicherung, die den vollen Wert abdeckt. Kostet wenig und spart im Schadensfall viel Ärger.

Darf ich Gefahrgut per Luftfracht schicken?

In vielen Fällen ja, aber nur nach IATA DGR mit korrekter Klassifizierung, Verpackung und Deklaration. Manche Güter sind in Passagiermaschinen verboten und dürfen nur als reine Frachtsendung fliegen, manche gar nicht. Sagen Sie uns früh, was Sie versenden. Dann klären wir die Machbarkeit vorab.

Mehr zu unseren Leistungen rund um den Lufttransport finden Sie auf der Seite Luftfracht. Schicken Sie uns einfach die Eckdaten Ihrer Sendung: Gewicht, Maße, Strecke und Wunschtermin. Dann rechnen wir sauber und nennen Ihnen einen Preis, der hält.

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