Was bedeutet der Begriff "FCL"?
« Zurück zum IndexFCL steht für Full Container Load. Bei der FCL-Seefracht wird ein Container für die Sendung eines Kunden gebucht. Der Container muss dafür nicht bis zum letzten Kubikmeter gefüllt sein. Entscheidend ist die Nutzung des gesamten Containers, im Unterschied zu einer LCL-Sammelladung mit Sendungen mehrerer Kunden.
FCL oder LCL: Was ist der Unterschied?
Bei FCL wird die Seefracht auf Containerbasis angeboten. Bei LCL werden kleinere Sendungen zu einer gemeinsamen Containerladung zusammengefasst. Welche Lösung wirtschaftlicher ist, hängt von Route, Warenmenge, Gewicht, Abmessungen und den Kosten für Vorlauf, Umschlag und Nachlauf ab. Es gibt dafür keine allgemeingültige Kubikmetergrenze.
Beladung, Containertransport und Entladung
Ein FCL-Container kann beim Versender beladen und beim Empfänger entladen werden. Dazwischen lässt er sich per Lkw, Bahn und Schiff bewegen, ohne die einzelnen Packstücke jedes Mal umzuladen. Der Container selbst kann dabei zwischen Transportmitteln oder Schiffen umgeschlagen werden. Kontrollen und besondere Abfertigungen können eine Öffnung erforderlich machen; FCL bedeutet nicht automatisch eine Zollverplombung.
20-Fuß- und 40-Fuß-Container: typische Innenmaße
- 20-Fuß-Dry-Container: innen etwa 5,90 m lang, 2,35 m breit und 2,39 m hoch; rund 33,2 m³ Innenvolumen.
- 40-Fuß-Dry-Container: innen etwa 12,03 m lang, 2,35 m breit und 2,39 m hoch; rund 67,7 m³ Innenvolumen.
Das sind Orientierungswerte. Hersteller, Ausführung und Ausstattung beeinflussen Maße und Nutzlast. Die Türöffnung ist kleiner als der Innenraum. Für die Ladeplanung sind deshalb auch Türmaße, zulässiges Gewicht, Verpackung und Ladungssicherung zu prüfen. High-Cube-, Kühl- oder Spezialcontainer haben andere Eigenschaften.
Weitere Informationen: Containertypen und Abmessungen. Für eine konkrete Sendung finden Sie unser FCL-Transportangebot und die LCL-Alternative.
Fachquellen: Maersk: FCL und LCL; DSV: Dry-Container-Innenmaße.
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