Was bedeutet der Begriff "Sattelzug"?
« Zurück zum IndexEin Sattelzug ist die im Straßengüterverkehr am weitesten verbreitete Lkw-Kombination aus einer Sattelzugmaschine (Zugfahrzeug) und einem aufgesattelten Sattelauflieger (Trailer). In der EU erreicht er ein zulässiges Gesamtgewicht von 40 Tonnen – 44 Tonnen im Kombinierten Verkehr – und transportiert je nach Aufbau rund 24 bis 25 Tonnen Nutzlast.
Aufbau und Maße
Der Standard-Sattelauflieger (Planensattel) bietet eine Ladelänge von 13,6 Metern, eine Innenbreite von 2,48 Metern und eine Innenhöhe von rund 2,7 Metern. Das entspricht etwa 13,6 Lademetern und Platz für 33 bis 34 Europaletten in einer Lage.
Nutzlast und Gesamtgewicht
Bei 40 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und einem Leergewicht der Kombination von rund 14 bis 16 Tonnen bleibt eine Nutzlast von etwa 24 bis 25 Tonnen. Im Kombinierten Verkehr (Vor- und Nachlauf zu Bahn oder Schiff) sind in Deutschland 44 Tonnen zulässig.
Sattelzug, Gliederzug und Ladekapazität
Anders als der Gliederzug (Motorwagen mit separatem Anhänger) besteht der Sattelzug aus Zugmaschine und aufliegendem Trailer. Für die Kalkulation von Teilladungen ist der Lademeter die entscheidende Größe. Als internationale Spedition organisiert SATS europaweite Lkw-Transporte als Teil- und Komplettladungen – im Vor- und Nachlauf auch kombiniert mit Seefracht und Luftfracht.
Häufige Fragen
Wie viele Paletten passen in einen Sattelzug?
In der Regel 33 bis 34 Europaletten in einer Lage, bei stapelbarer Ware entsprechend mehr.
Wie viel darf ein Sattelzug laden?
Bei 40 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht rund 24 bis 25 Tonnen Nutzlast, abhängig vom Leergewicht des Fahrzeugs.
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