Landverkehr & Lkw-Transporte – europaweite Spedition

Ob eine einzelne Palette nach Norditalien, eine Teilladung nach Skandinavien oder der komplette Sattelzug quer durch Europa: Als international tätige Spedition mit Sitz in München organisiert SATS Ihre Landverkehre zuverlässig, termingerecht und aus einer Hand. Wir verbinden ein dichtes europäisches Straßennetz mit persönlicher Betreuung und der Zollkompetenz einer klassischen Full-Service-Spedition – von der ersten Anfrage bis zur Ablieferung an der Rampe.

Sie planen einen Lkw-Transport innerhalb Deutschlands oder europaweit? Wir finden die passende Verkehrsart – Komplettladung, Teilladung, Stückgut oder Sonderfahrt – und nennen Ihnen einen transparenten Preis.

Landverkehr und Lkw-Transporte europaweit – SATS Spedition

Unsere Landverkehr-Leistungen im Überblick

Kein Transport gleicht dem anderen. Deshalb wählen wir für jede Sendung die wirtschaftlich und terminlich sinnvollste Lösung – von der einzelnen Europalette bis zum kompletten Lkw und bei Bedarf mit Anschluss an unsere Seefracht- und Luftfracht-Dienste.

Komplettladung (FTL – Full Truck Load)

Bei der Komplettladung wird der gesamte Laderaum eines Lkw für eine einzige Sendung genutzt. Der Transport erfolgt in der Regel direkt vom Absender zum Empfänger, ohne Umschlag an einem Terminal. Das macht FTL zur schnellsten und schonendsten Variante – ideal für zeitkritische, empfindliche oder umfangreiche Warenmengen. Ein Standard-Sattelzug (Planenauflieger, „Tautliner”) bietet rund 13,6 Lademeter Ladelänge, Platz für etwa 33–34 Europaletten in einer Ebene und eine Nutzlast von typischerweise 24–25 Tonnen.

Teilladung (LTL – Less than Truck Load)

Sie haben mehr als eine Handvoll Paletten, aber keinen kompletten Lkw voll? Bei der Teilladung teilen sich mehrere Sendungen einen Lkw. Sie zahlen nur für den tatsächlich beanspruchten Laderaum – abgerechnet nach Lademetern und Gewicht. Teilladungen sind der wirtschaftliche Mittelweg zwischen Stückgut und Komplettladung und eignen sich besonders für Volumina ab etwa fünf bis sechs Paletten.

Stückgut

Einzelne Paletten oder Kolli bis zu einer überschaubaren Größe transportieren wir als Stückgut über etablierte Netzwerke. Die Ware wird an einem Umschlagpunkt gebündelt, gemeinsam mit anderen Sendungen befördert und im Zielgebiet feinverteilt. Stückgut ist die kosteneffizienteste Lösung für kleinere Mengen, bei denen ein eigener Lkw unwirtschaftlich wäre.

Sammelgut

Im Sammelgutverkehr bündeln wir viele kleine Sendungen zu einer wirtschaftlichen Ladeeinheit und verteilen sie über regionale Depots. Feste Linienverkehre und regelmäßige Abfahrten sorgen für planbare Laufzeiten auf den wichtigsten europäischen Relationen – bei attraktiven Frachtkosten dank Konsolidierung.

Sonder- und Schwertransporte

Übermaß, Übergewicht oder besonders eilige Direktfahrten organisieren wir als Sondertransport. Von der begleiteten Schwerlastfahrt mit Genehmigungen und Streckenplanung bis zur exklusiven Sprinter- oder Direkt-Lkw-Fahrt, wenn jede Stunde zählt. Auch temperaturgeführte Transporte sowie Gefahrgut nach ADR gehören zu unserem Leistungsspektrum.

Europaweites Netz & Relationen

Unser Landverkehr-Netzwerk deckt die gesamte EU sowie wichtige angrenzende Märkte ab. Ab unserer Zentrale in München und weiteren Standorten in Deutschland steuern wir Verkehre in nahezu alle europäischen Länder – ergänzt durch ein weltweites Partnernetz für Anschlüsse über die EU-Grenzen hinaus, etwa in Richtung USA oder China.

  • DACH-Region: Verkehre innerhalb Deutschlands sowie nach Österreich und in die Schweiz (inklusive Verzollung ins Drittland Schweiz).
  • West- und Südeuropa: Frankreich, Benelux, Italien, Spanien und Portugal mit regelmäßigen Abfahrten.
  • Nord- und Osteuropa: Skandinavien, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und das Baltikum.
  • Südost- und Osteuropa: Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und weitere Relationen auf Anfrage.

Weil wir feste Fahrpläne mit flexiblen Charter-Lösungen kombinieren, finden wir auch für weniger frequentierte Relationen eine tragfähige Lösung. Die Laufzeiten hängen stark von Relation, Verkehrsart und Grenzabfertigung ab und liegen innerhalb der EU meist zwischen einem und fünf Werktagen.

Vor- und Nachlauf zu See- und Luftfracht (intermodal)

Der Landverkehr ist das Bindeglied jeder internationalen Lieferkette. Für unsere Kunden übernehmen wir den Vor- und Nachlauf zwischen Werk, Lager, Hafen und Flughafen – nahtlos verzahnt mit unseren Angeboten in der Seefracht und Luftfracht. So gelangt Ihre Ware ohne organisatorische Brüche vom Absender bis zum Container-Terminal oder Frachtflughafen und zurück.

Besonders wirtschaftlich ist der kombinierte Verkehr (Schiene/Straße): Im Vor- und Nachlauf zu einem geeigneten Terminal darf ein Lkw in Deutschland ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 44 Tonnen führen – statt der sonst üblichen 40 Tonnen. Voraussetzung ist, dass die Straßenbeförderung im gesetzlich definierten Umkreis zum nächstgelegenen geeigneten Bahnterminal bzw. Binnen- oder Seehafen bleibt (Luftlinie höchstens 150 km); dieser Gewichtsvorteil gleicht das zusätzliche Containergewicht aus. Für einzelne Container greifen dabei die üblichen Seefracht-Kategorien FCL und LCL; die passenden Maße finden Sie in unserer Übersicht der Containergrößen in der Seefracht.

Ablauf, Zeitfenster & Avisierung

Ein reibungsloser Transport beginnt mit sauberer Planung. So läuft ein typischer Landverkehr bei SATS ab:

  • Anfrage & Angebot: Sie nennen uns Abhol- und Lieferort, Gewicht, Maße bzw. Palettenzahl und Wunschtermin – wir kalkulieren die passende Verkehrsart und den Preis.
  • Auftrag & Disposition: Ihr persönlicher Ansprechpartner disponiert Fahrzeug und Route und stimmt Ladehilfsmittel sowie Sonderanforderungen ab.
  • Abholung im Zeitfenster: Die Beladung erfolgt im vereinbarten Zeitfenster; sofern Rampen eine feste Avisierung verlangen, buchen wir die Zeitslots für Be- und Entladung.
  • Transport & Tracking: Während der Fahrt informieren wir Sie über den Status und melden uns proaktiv bei Abweichungen.
  • Ablieferung & Nachweis: Nach der Zustellung erhalten Sie den Ablieferbeleg (POD).

Bei Sendungen mit Zollbezug – etwa Transporten in die Schweiz oder in andere Drittländer – übernehmen wir die Zollabfertigung gleich mit. So bleibt die gesamte Lieferkette in einer Hand, und Wartezeiten an der Grenze werden minimiert.

Kostenfaktoren im Lkw-Transport

Anders als beim Paketversand gibt es im Landverkehr keinen Einheitspreis. Der Frachtpreis ergibt sich aus mehreren Faktoren, die Sie kennen sollten, um Angebote richtig einzuordnen:

  • Lademeter: Ein Lademeter (LDM) entspricht einem laufenden Meter Ladefläche über die volle Breite eines Standard-Lkw (2,40 m). Eine quer gestellte Europalette (0,80 × 1,20 m) belegt rund 0,4 LDM. Der Lademeter ist die zentrale Abrechnungsgröße bei Teil- und Stückgut.
  • Gewicht & Volumengewicht: Neben dem tatsächlichen Gewicht zählt der Platzbedarf. Als Faustformel wird je Lademeter häufig ein Mindestgewicht von etwa 1.750–1.850 kg angesetzt – leichte, aber sperrige Ware wird also nach Volumen berechnet. Mehr dazu unter Volumen-/Frachtgewicht.
  • Relation & Auslastung: Entfernung, Verfügbarkeit von Rückladungen und die allgemeine Auslastung einer Strecke bestimmen das Preisniveau maßgeblich mit.
  • Maut & Kraftstoff: Streckenabhängige Maut (in Deutschland seit Dezember 2023 mit CO₂-Komponente) und Dieselpreisschwankungen fließen in die Fracht ein.
  • Verkehrsart: FTL, LTL, Stückgut oder Sonderfahrt haben je nach Menge sehr unterschiedliche Kostenstrukturen.

Ein Hebel zur Kostensenkung ist der bereits erwähnte kombinierte Verkehr: Der Sattelzug übernimmt Vor- und Nachlauf zum Bahnterminal (mit dem 44-Tonnen-Gewichtsvorteil), die lange Hauptstrecke fährt die Schiene. Das spart auf geeigneten Relationen Maut und Kraftstoff und entlastet zugleich die CO₂-Bilanz.

Ihre Vorteile mit SATS

  • Alles aus einer Hand: Landverkehr, See- und Luftfracht sowie Zollabfertigung aus einer Hand – ohne Schnittstellenverluste.
  • Persönlicher Ansprechpartner: Ein fester Kontakt, der Ihre Sendungen und Ihre Branche kennt – statt anonymer Hotline.
  • Standorte in Deutschland: Zentrale in München sowie weitere Standorte, mit kurzen Wegen in die wichtigsten europäischen Wirtschaftsräume.
  • Weltweites Partnernetz: etablierte Partner für Anschlüsse über die EU hinaus – siehe auch unsere internationale Spedition.
  • Langjährige Erfahrung: gewachsenes Know-how in europäischen Landverkehren und internationaler Logistik.
  • Zollkompetenz: Verzollung, Ausfuhr und Import inklusive – wichtig bei jedem Transport ins Drittland.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Teilladung und Komplettladung?

Bei der Komplettladung (FTL) nutzt Ihre Sendung den gesamten Lkw allein und fährt in der Regel direkt vom Absender zum Empfänger – schnell und ohne Umschlag. Bei der Teilladung (LTL) teilen sich mehrere Sendungen einen Lkw; Sie zahlen nur den beanspruchten Laderaum, abgerechnet nach Lademetern und Gewicht. Faustregel: Bis etwa fünf bis sechs Paletten ist Stückgut oder Teilladung meist günstiger, darüber lohnt sich zunehmend die Komplettladung.

Was ist ein Lademeter?

Ein Lademeter (LDM) ist ein laufender Meter Ladefläche über die gesamte Breite eines Standard-Lkw von 2,40 m – also rund 2,4 m² Grundfläche. Er dient als einheitliche Abrechnungsgröße bei Teil- und Stückgut. Eine quer gestellte Europalette belegt etwa 0,4 Lademeter; ein Standard-Sattelzug bietet rund 13,6 Lademeter. Weil sperrige, leichte Ware viel Platz braucht, wird je Lademeter oft ein Mindestgewicht (häufig ca. 1.750–1.850 kg) angesetzt.

Wie schnell ist ein Transport europaweit?

Das hängt von Relation, Verkehrsart und Grenzabfertigung ab. Innerhalb der EU liegen die Laufzeiten für Teil- und Stückgut meist zwischen einem und fünf Werktagen; Direkt- und Komplettladungen sind auf vielen Strecken schneller. Für zeitkritische Sendungen organisieren wir exklusive Direktfahrten. Konkrete Termine nennen wir Ihnen mit dem Angebot.

Transportiert SATS auch Gefahrgut per Lkw?

Ja. Wir organisieren Gefahrguttransporte auf der Straße nach ADR – in Deutschland umgesetzt über das Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBefG) und die GGVSEB. Von der korrekten Klassifizierung und Kennzeichnung über die Beförderungspapiere bis zur Auswahl geeigneter, ADR-ausgerüsteter Fahrzeuge und Fahrer begleiten wir den gesamten Ablauf. Bitte teilen Sie uns UN-Nummer, Gefahrgutklasse und Verpackungsart bereits bei der Anfrage mit.

Was muss ich bei Transporten in Nicht-EU-Länder beachten?

Bei Fahrten in ein Drittland – etwa in die Schweiz – kommt zur reinen Beförderung die Zollabwicklung hinzu. Wir übernehmen Ausfuhr- und Einfuhrabfertigung, sodass Ihre Ware ohne unnötige Standzeiten über die Grenze kommt. Als Kunde profitieren Sie davon, dass Transport und Zollabfertigung bei SATS zusammenlaufen.

Jetzt Landverkehr anfragen

Sagen Sie uns, was Sie wohin transportieren möchten – wir empfehlen die passende Verkehrsart und kalkulieren einen transparenten Preis. Persönlich, schnell und mit voller Zollkompetenz aus München. Für See- oder Luftfrachtanschlüsse nutzen Sie direkt unsere Seefracht-Preisberechnung oder Luftfracht-Preisberechnung.

01. Der richtige Partner!

Profitieren Sie von unsere Erfahrung im europäischen Landverkehr.
Unserer weitreichendes dichtes europäisches Straßennetz und unsere Zollkompetenz sowie gute Konditionen machen uns zu einem starken Partner .

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Landverkehr-Branchenlösungen

Unser Landverkehr liefert europaweit termingenau – ideal für Automotive (Just-in-Time/Just-in-Sequence), Chemie (ADR-Gefahrgut), Lebensmittel (temperaturgeführt) und Einzel- & Großhandel (Filialbelieferung). Alle Branchenlösungen im Überblick.