Luftfracht mit ausgewählte Airlines

Luftfracht ist nur so gut wie die Airline, die sie fliegt. Sea, Air, Transport & Service bucht Ihre Sendung deshalb nicht beim erstbesten Carrier. Wir arbeiten mit Fluggesellschaften, deren Leistung wir aus dem Tagesgeschäft kennen: Zuverlässigkeit, Streckennetz, Kapazität, Handling. Was das für Laufzeit, Planungssicherheit und Frachtkosten Ihrer Sendung heißt, lesen Sie hier.

Warum die Wahl der Airline über Ihre Sendung entscheidet

Auf dem Papier sehen viele Verbindungen gleich aus: Abflughafen, Zielflughafen, ein Preis pro Kilogramm. In der Praxis liegen zwischen zwei Angeboten auf derselben Relation oft Welten. Fliegt die Sendung direkt oder wird sie unterwegs an einem Gateway umgeschlagen? Geht sie als Belly-Fracht in einer Passagiermaschine mit oder in einem reinen Frachter, der andere Maße und Gewichte zulässt? Und wie hoch ist das Risiko, dass Ihre Palette bei knapper Kapazität am Boden stehen bleibt?

Ein Fall, wie er in jeder Disposition vorkommt: Ein dringendes Ersatzteil soll nach Übersee, beim Empfänger steht die Produktion. Der günstigste Tarif führt über zwei Umschläge bei einem Carrier, der auf dieser Strecke regelmäßig Rückstände aufbaut. Was am Kilopreis gespart wurde, frisst der Stillstand um ein Vielfaches wieder auf. Genau solche Abwägungen trifft unser Disponent, bevor der MAWB überhaupt ausgestellt wird.

An eine einzelne Fluggesellschaft binden wir uns dabei bewusst nicht. Je Verkehr wählen wir die Airline, die zu Ladung, Termin und Budget passt.

Wonach wir Fluggesellschaften auswählen

Die Bewertung eines Carriers ist keine Bauchentscheidung. Sie entsteht aus der täglichen Zusammenarbeit: Wie pünktlich laufen die Flüge tatsächlich? Halten Buchungszusagen auch in der Hochsaison? Wie reagiert die Station, wenn etwas schiefgeht? Diese Erfahrung fließt in jede neue Buchung ein.

Kriterium Worauf wir achten Ihr Nutzen
Zuverlässigkeit Pünktlichkeit im Tagesgeschäft, belastbare Buchungszusagen, geringes Offload-Risiko Termintreue, weniger Nachverhandlungen mit Ihren Empfängern
Streckennetz Direktverbindungen, sinnvolle Gateways, Frequenz auf Ihrer Relation Kurze Laufzeiten und Ausweichoptionen bei Engpässen
Kapazität Frachter- und Belly-Kapazität, Verfügbarkeit auch in der Hochsaison Platz für Ihre Sendung, wenn es eng wird
Handling Sorgfalt am Umschlagpunkt, Eignung für empfindliche Güter und Gefahrgut Sicherheit für die Ware, weniger Schäden und Reklamationen
Kommunikation Verwertbare Statusmeldungen, erreichbare Ansprechpartner bei Unregelmäßigkeiten Sie wissen jederzeit, wo Ihre Sendung steht

Erfüllt ein Carrier diese Anforderungen auf einer Strecke nicht mehr, fliegt Ihre Ware dort künftig mit einer anderen Airline. So einfach ist die Konsequenz.

Raten, Kapazitäten und das passende Routing

Die langjährige Zusammenarbeit mit geprüften Fluggesellschaften verschafft uns Zugang zu Frachtraten und Kapazitäten, die einem einzelnen Versender in dieser Form nicht offenstehen. Sie profitieren doppelt: bei den Konditionen und bei der Verfügbarkeit, wenn der Markt angespannt ist.

Das schnellste Routing ist dabei nicht automatisch das richtige. Lässt Ihr Termin etwas Luft, kann eine Verbindung über ein Gateway oder die Mitnahme in einer Sammelsendung die Frachtkosten spürbar senken. Brennt es wirklich, hat der Direktflug Vorrang. Unser Disponent legt Ihnen die Varianten offen und sagt ehrlich, wo sich der Aufpreis lohnt — und wo nicht.

Einen ersten Anhaltspunkt für Ihre Relation liefert unser Tool, mit dem Sie Luftfracht-Preise berechnen können. Die verbindliche Offerte mit konkretem Routing erstellt anschließend ein Disponent, der die Strecke kennt. Für hochwertige Güter lohnt zusätzlich ein Blick auf die Transportversicherung, denn die Haftung der Airline ist gesetzlich begrenzt.

Häufige Fragen zur Airline-Auswahl

Mit welchen Airlines arbeitet SATS zusammen?

Wir legen uns nicht auf eine feste Liste fest. Die Auswahl richtet sich nach Relation, Ladung und Termin und wird laufend an der tatsächlichen Leistung gemessen. Entscheidend ist, dass der Carrier auf Ihrer Strecke zuverlässig liefert, nicht der Name auf dem Rumpf.

Ist der Direktflug immer die beste Wahl?

Nein. Ein Direktflug minimiert Umschläge und damit Laufzeit und Risiko, kostet aber häufig mehr. Wenn Ihr Liefertermin es zulässt, kann ein Routing über ein Gateway wirtschaftlicher sein. Wir rechnen Ihnen beide Varianten vor.

Was passiert, wenn meine Sendung nicht mitfliegt?

Ein Offload lässt sich nie vollständig ausschließen, etwa bei kurzfristigen Kapazitätskürzungen. Weil wir mit Airlines arbeiten, deren Buchungszusagen belastbar sind, kommt das selten vor. Passiert es doch, erfahren Sie es von uns und nicht erst vom wartenden Empfänger; umgebucht wird auf die nächste sinnvolle Verbindung.

Nimmt jede Airline Gefahrgut oder sperrige Packstücke mit?

Nein, und genau hier zahlt sich die Auswahl aus. Für Gefahrgut nach IATA-DGR muss die Fluggesellschaft die jeweilige Klasse annehmen; sperrige Kolli brauchen unter Umständen einen Frachter mit passender Ladeluke. Unser Team klärt das vor der Buchung, ebenso wie die Zollabfertigung im Export.

Sie planen eine Sendung und möchten wissen, welches Routing dafür sinnvoll ist? Sprechen Sie unser Luftfracht-Team an oder schicken Sie uns Ihre Eckdaten über die Kontaktseite; Sie erhalten einen konkreten Vorschlag zu Airline, Laufzeit und Konditionen.