Wir bieten Wettbewerbsfähige Konditionen / Frachtraten

„Was kostet die Sendung?” ist im Tagesgeschäft die häufigste Frage, und die ehrliche Antwort lautet: Das hängt davon ab, wie eingekauft und geplant wird. SATS verspricht Ihnen keinen Tiefstpreis, den nach der Abrechnung niemand wiedererkennt. Wir arbeiten an den Stellschrauben, die eine Frachtrate tatsächlich bestimmen: Bündelung, Einkaufsvolumen, die Wahl des Verkehrsträgers und eine Offerte, in der jede Position nachvollziehbar ist.

Woher marktgerechte Raten kommen

Frachtraten entstehen im Einkauf, nicht im Prospekt. Über Jahre gewachsene Beziehungen zu Airlines und Reedereien verschaffen uns Zugang zu Kapazitäten und Konditionen, die ein einzelner Versender mit gelegentlichen Sendungen so nicht bekommt. Das gebündelte Volumen vieler Kunden auf denselben Relationen ist unser wichtigstes Argument am Verhandlungstisch. Wer regelmäßig Tonnage zusagt, wird von Carriern anders behandelt als ein Einmalbucher, und diesen Vorteil geben wir in die Kalkulation weiter.

Der zweite Hebel ist die Konsolidierung. Sendungen mehrerer Kunden fassen wir zu Sammelverkehren zusammen: in der Luftfracht unter einer MAWB mit eigener HAWB je Kunde, in der Seefracht als LCL statt eines halb leeren Containers. Ihre Palette zahlt dann nur den Anteil am Frachtraum, den sie nach Gewicht und Volumen tatsächlich belegt — nicht die ganze Buchung.

Ein ehrlicher Hinweis gehört dazu: Konsolidierung braucht etwas Vorlauf, weil Sammelsendungen zu festen Abfahrten gebündelt werden. Wer heute bucht und morgen verladen muss, fährt mit einer Direktbuchung oft besser, auch wenn sie mehr kostet. Genau das sagen wir Ihnen vor der Buchung, nicht danach.

Der Verkehrsträger entscheidet mehr als die Rate

Die größte Einsparung steckt selten im Nachverhandeln der letzten Cents, sondern in der Frage, ob die Sendung überhaupt fliegen muss. Ein Ersatzteil für eine stehende Produktionslinie gehört in die Luftfracht, keine Diskussion. Eine planbare Lagerauffüllung aus Übersee dagegen ist fast immer ein Fall für die Seefracht. Und innerhalb Europas rechnet sich häufig der Lkw, bei dem weder Flughafen- noch Hafenhandling anfällt.

Unsere Disposition wägt Preis gegen Laufzeit ab und legt Ihnen bei Bedarf mehrere Varianten nebeneinander. Manchmal ist auch ein Split sinnvoll: Ein Teil der Menge fliegt, der Rest folgt per Schiff. Für eine erste Orientierung können Sie Ihre Luftfrachtpreise berechnen oder die Seefrachtpreise kalkulieren und die Größenordnungen direkt vergleichen.

Transparente Kostenstruktur: was in unserer Offerte steht

Eine niedrige Frachtrate sagt wenig aus, wenn Nebenkosten erst auf der Rechnung auftauchen. Deshalb weisen wir die Bestandteile einer Offerte einzeln aus, von der Frachtrate über Vor- und Nachlauf bis zur Zollabfertigung. So sehen Sie vor der Buchung, was der Transport von Haus zu Haus kostet, und können Angebote sauber vergleichen.

Position Was dahintersteckt Worauf Sie achten sollten
Frachtrate (Hauptlauf) Der reine Transport per Flugzeug, Schiff oder Lkw Bezugsbasis prüfen: tatsächliches oder volumetrisches Gewicht, bei Seefracht Container oder Frachttonne
Surcharges Zuschläge des Carriers, etwa für Treibstoff oder Sicherheitskontrollen Schwanken mit dem Markt; wir weisen sie getrennt von der Rate aus
THC / Handling Terminalgebühren am Abgangs- und Ankunftsort Fallen an beiden Enden an und fehlen in manchen „Kampfpreisen”
Vor- und Nachlauf Abholung beim Versender, Zustellung beim Empfänger Abhängig von Entfernung, Fahrzeugtyp und Be-/Entladestelle
Zollabfertigung Gestellung und Anmeldung, bei uns per ATLAS Einfuhrabgaben kommen je nach Ware und Zolltarifnummer hinzu

Beratung, die Kosten dauerhaft senkt

Neben dem einzelnen Angebot schauen wir auf Ihre Abläufe. Oft liegen die Reserven nicht in der Rate, sondern drumherum: eine Verpackung, die unnötig Volumengewicht erzeugt. Ein Incoterm wie EXW oder DDP, der nicht zur tatsächlichen Verantwortungsteilung passt. Sendungen, die zweimal pro Woche einzeln laufen, obwohl eine gebündelte Abfahrt reichen würde. Solche Punkte sprechen wir aktiv an, weil ein Kunde, der seine Logistikkosten im Griff hat, langfristig wiederkommt.

Häufige Fragen zu unseren Konditionen

Warum nennt SATS keine Pauschalpreise?

Weil seriöse Frachtpreise von Relation, Gewicht, Volumen, Warenart und Termin abhängen und sich Marktzuschläge laufend ändern. Eine Pauschale wäre entweder zu hoch kalkuliert oder hielte der Abrechnung nicht stand. Wir kalkulieren jede Anfrage konkret und legen die Bestandteile offen.

Ist das billigste Angebot am Ende wirklich das günstigste?

Nicht zwangsläufig. Vergleichen Sie immer den Preis von Haus zu Haus inklusive Surcharges, THC und Abfertigung. Eine auffällig niedrige Rate, bei der Nebenkosten fehlen, wird auf der Schlussrechnung häufig teurer als ein vollständig kalkuliertes Angebot.

Lohnt sich Konsolidierung für jede Sendung?

Nein. Sie spielt ihre Stärke bei Sendungen aus, die ein paar Tage Spielraum haben und keinen ganzen Container oder keine eigene Buchung füllen. Bei sehr eiligen oder sehr großen Partien empfehlen wir die Direktabwicklung.

Wie kann ich als Versender selbst Kosten beeinflussen?

Frühzeitig anfragen, Maße und Gewichte korrekt angeben, volumensparend verpacken und Sendungen bündeln, wo es der Termin erlaubt. Wer uns wiederkehrende Verkehre nennt, dem können wir feste Konditionen statt Tagespreisen anbieten.

Schicken Sie uns Ihre Eckdaten, gern auch für einen laufenden Verkehr, den Sie neu ausschreiben möchten. Sie erhalten eine nachvollziehbar aufgeschlüsselte Offerte und eine ehrliche Einschätzung, welcher Weg für Ihre Sendung der wirtschaftlichste ist.